was wir tun

Eine Leinwand oder ein Leiwandbild muß im Grunde immer auf einen Keilrahmen aufgespannt werden. Danach kann man das Bild so wie es ist an die Wand hängen, oder auch einrahmen. In einem anderen Artikel haben wir ein auf Keilrahmen aufgezogenes Bild in einen Schattenfugen-Rahmen eingerahmt.

Abgesehen vom Akt des Aufziehens liegt auch hier der Teufel im Detail. Genauer gesagt: entscheidend ist die Qualität des Keilrahmens!

Der muss eine sehr gute Qualität aufweisen, ansonsten wird er sich schon nach relativ kurzer Zeit verziehen und verwinden. Wie dann das Bild aussieht will ich hier gar nicht erwähnen! Also vorgefertigte Ware aus dem Baumarkt kann sich sehr schnell als Griff in das Klo erweisen. Davon abgesehen: Maßarbeit ist nicht von der Stange erhältlich . Wir verwenden für unsere Keilrahmen ausgesucht stabiles und abgelagertes Holz. Dieses wird dann millimetergenau auf Maß geschnitten und anschließend gefräßt. Jetzt haben wir die Rohschenkel: der Zusammenbau kann beginnen.

Zuschneiden

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Die Keilrahmenschenkel sind auf Maß geschnitten. Die Steckverbindungen wurden passend gefräßt, damit die Schenkel passgerecht miteinander verbunden werden können.

Zusammenstecken

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Die Keilrahmenschenkel werden jetzt ineinander gesteckt.....

Zusammenfügen

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Die Schenkel werden winkelgenau zusammengefügt…..

Auflegen und Ecken falten

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Die Leinwand wird auf den Rahmen aufgelegt, an den Ecken gefaltet….

Klammern

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und dann festgeklammert.

Keilen

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Jetzt geschieht das, woher der Keilrahmen seinen Namen hat: er wird gekeilt!

Klammern

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Die Keile weden eingeschlagen und treiben so die, vorher ineinander gesteckten, Rahmenschenkel auseinander: das Bild wird gespannt.